A weekend time travel back into the fifties: Frankfurt – Bad Nauheim – Büdingen

 

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Zum 40.ten Todestages des Kings of Rock’n Roll muss man schon mal nach Bad Nauheim fahren, dorthin, wo Elvis Presley in Deutschland wohnte, als er seinen Militärdienst im benachbarten Friedberg ableistete.
Dorthin, wo jedes Jahr tausende  Fans pilgern, um drei Tage lang  auf dem European Elvis Festival den Mythos ihres Idols, die Fünfziger Jahre und den Rock’n Roll aufleben zu lassen. Hardcore Begeisterte kaufen gleich Dreitages  Gold, Silber oder Platin- Pässe mit VIP Eintritten zu sämtlichen Veranstaltungen, Talkshows und Konzerten. Davon gibt es sehr viele, denn die Pässe sind immer kurz nach der Veröffentlichung ausverkauft, auch wenn sie zum Teil mehrere hundert Euro kosten. Wir haben uns das Treiben an nur einem Tag, am Samstag, angesehen und dafür einen Tagespass für 10 Euro pro Person direkt an der Veranstaltungslocation, dem Hotel Conparc, erworben. Es wurde gut was geboten.

Vom Fanmarkt über die Oldtimershow und Parade, stündlich wechselnden Tribute – to – Elvis Interpreten, wovon einige wirklich toll waren.

Eine Fotoausstellung ebenso. Die Stadt bietet zu diesem jährlichen Event noch mehr, von der Elvis – Stadtführung bis zur abendlichen Fackelwanderung. Das haben wir ausgelassen. Aber eine Elvistorte im Kaffee Bienenkorb musste schon sein. Tiefdunkle Schokotorte mit mächtig – leckerer Schokocreme.

In fast jedem Geschäft wurde mit der Musik Ikone geworben!

Da die Stadt Bad Nauheim ansonsten, wenn sie nicht gerade im Elvisfieber versinkt, eine beschauliche Kurstadt ist und zu diesem Event sowieso ausgebucht, wählten wir für zwei Nächte ein passendes Hotel im 30 min. entfernten Frankfurt:

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Das 25 hours Levis Hotel bietet stylische Zimmer im Design der 30er bis 70er Jahre auf den Spuren von Levi Strauß. Stilecht hängt auch eine „vergessene“ Jeans am Haken. Unser Zimmer war, wie leicht zu erraten, im Fifties Stil. Eine perfekte Kombination. Das Hotel befindet sich in einer lebendigen und turbulenten Gegend nahe dem Hauptbahnhof.

Zum Abendessen findet man Restaurants aller Geschmacksrichtung in unmittelbarer Nähe. Und eines direkt im Hotel. Ein quirliger, einfach eingerichteter Italiener mit hervorragender Pizza und Pasta ist das 7 Bello, die Gegend aber etwas heruntergekommen. Ein paar Schritte in die entgegen gesetzte Richtung und es geht wesentlich vornehmer zu. Sowohl die Umgebung als auch die Restaurantpreise sind hier gehoben. Im M Steakhouse werden außergewöhnlich gute Burger serviert.
Am Sonntag führten wir unsere Zeitreise in die Fünfziger Jahre im ca. eine Autostunde von Frankfurt entfernten Büdingen fort.

Das 50-er Jahre Museum ist eine einzigartige Institution: Die Besitzer haben viele Sammlerstücke aus diesem Jahrzehnt zusammen getragen und liebevoll in mehreren Räumen  bis ins Detail dekoriert.

Wir kannten noch vieles und erinnerten uns an die Einrichtung bei den Großeltern. Der intakten Jukebox entlockten wir mit einer D- Mark „When“ von den Nilsen Brothers.

In der authentisch eingerichteten Milchbar schlürften Besucher Milchshakes, typische Cocktails und Bowle, dazu trällerten die Chordettes „Lollipop“ aus dem Radio. Elvis ist hier natürlich ebenso omnipräsent wie z.B. das Jugendzimmer von Conny Froboess. 1-2 Stunden dauert  hier der echten Flashback in die 50er.  Der Rest des Städtchens Büdingen lädt mit Schloss und historischer Altstadt zum Verweilen und Flanieren ein. Ein gelungener Abschluß des „Weekends back to the fifties“.

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