Bad Reichenhall: Schwebe mit der Grand Dame in luftige Höhen!

Vor den Toren Salzburgs, genauer gesagt, in der kleinen, verschlafenen, bayrischen Kurstadt Bad Reichenhall findet ihr nicht nur eine schöne, moderne Therme, ein alteingesessenes Casino, den kaiserlichen Kurgarten und eine historische Saline zu besichtigen, sondern, so nebenbei,die älteste Seilbahn der Welt! Wirklich!

 

Ingeneur Alois Zuegg setzte mit Fabrikant Adolf Bleichert seine Seilschwebetechnik 1928 in der Predigtstuhlseilbahn um. Sie ist bis heute liebevoll in Stand gehalten und bringt genau wie damals Sonnenhungrige Wanderer, Kurgäste und heute auch Paragleiter in ca. 10 Minuten zur Bergstation auf knappe 1.600 m Höhe.

 

Nach dem Vorbild der Predigtstuhlbahn wurden später auch die Seilbahn zum Kloster Monserrat und die Hafenseilbahn in Barcelona erbaut.

Aber zurück zu unserem Ausflug. Der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm oder je schöner das Wetter desto länger die Warteschlange. Mit ca. 45 Minuten Wartezeit muss man schon rechnen, wenn der Warteraum voll ist, entsprechend länger, wenn   die Besucher bis zum Parkplatz raus anstehen. Es lohnt sich aber! Max. 25 Personen werden pro Gondel befördert. Es gibt 2 davon.

 

Das Ambiente ist einzigartig und total retro, bereits in der unterhaltsamen Wartehalle.

 

Nach der atemberaubenden Fahrt mit der „Grand Dame der Alpen“ an der Bergstation des Predigtstuhls angekommen, steht man nach dem Ausstieg aus der Gondel fast direkt im Bergrestaurant, in dem ebenfalls  die Zeit im Interieur der 60er – 70er Jahre stehen geblieben scheint. Drei unterschiedlich anspruchsvolle Rundwanderwege bieten phantastische Ausblicke auf Salzburg und das weitere Umland sowie auf die imposante Bergwelt vom Lattengebirge über Watzmann bis zum Staufen. Die Höhenluft ist nachweislich heilsam für Lungenkranke, Asthmatiker und Allergiker. In der Schlegelmulde findet man die gleichnamige, urige und bewirtschaftete Almhütte.

 

Wer hier oben aber nur klarste Alpenluft, alpine Natur und wunderschöne Ausblicke genießt, gönnt sich vor der Talfahrt einen Blick in das kostenlose Mini – Bergbahnmuseum und im Tal angekommen, je nach Tageszeit die beste Käsesahnetorte der Welt ( lt. Mama) im Retro – Cafe Spieldiener oder die beste Pizza nördlich der Alpen (lt.Pia) im Jolly um die Ecke.

Ach ja, man kann den Berg natürlich auch ohne Seilbahn erwandern, spart pro Erwachsenen satte 24 € , tut dann mehr für die Fitness, bringt sich aber um dieses tolle Erlebnis! 😉

 

 

 

 

 

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